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Ich wende eine spezielle Form der Faszientherapie an, die von einem französischen Osteopathen entwickelt wurde. Sie basiert auf einem sehr sanften, verlangsamten manuellen Kontakt, der es ermöglicht, Spannungen und feine Reaktionsmuster im Fasziengewebe präzise wahrzunehmen. Hierduch wird das Nervensystem in einen Zustand gebracht, in dem Regulation und Entspannung wieder möglich sind.

 

Die Methode beruht auf vier zentralen Prinzipien:

1. Faszien als Verbindungssystem

Faszien sind das bindegewebige Hüll- und Verbindungsnetz im Körper, das Muskeln, Organe und andere Strukturen umgibt, stützt und miteinander verbindet. Sie reagieren sensibel auf Stress, Haltung und Emotionen. Über die Arbeit an diesem Gewebe lassen sich Spannungen regulieren, Beweglichkeit verbessern und Körperfunktionen günstig beeinflussen.

2. Wahrnehmender manueller Kontakt
Der Druck ist minimal, die Bewegungen sind langsam. Ziel ist nicht Manipulation, sondern ein feines Erfassen der Gewebespannung, so dass sich Blockaden schrittweise lösen können.

3. Bewusste Bewegung
Einfache, bewusst geführte Bewegungen unterstützen den Körper dabei, wieder ökonomischer zu arbeiten und eingefahrene Muster zu verändern.

4. Wahrnehmung und Gespräch
Meditative Übungen und ein begleitendes Gespräch helfen, Empfindungen besser zuzuordnen und den Zusammenhang zwischen körperlicher Spannung, Stress und Verhalten klarer zu erkennen.

 

Diese Form der Faszientherapie stärkt die Körperwahrnehmung, verbessert die Beweglichkeit und lindert Schmerzen. Gleichzeitig unterstützt sie mentale Klarheit, eine bessere Stressverarbeitung und eine bessere Abstimmung zwischen Wahrnehmung, Denken und Handeln.


Sie ist besonders geeignet für Menschen mit funktionellen Beschwerden, stressbedingten Symptomen, Erschöpfung oder dem Wunsch, ihren Körper bewusster wahrzunehmen.

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